Ausbildung im kooperativen Modell

Außerbetriebliche Berufsausbildung im kooperativen Modell

Die Ausbildung im kooperativen Modell führen wir gemeinsam mit einem Betrieb und der Berufsschule durch. Sie ist eine öffentlich geförderte, duale Berufsausbildung und ermöglicht jungen Menschen mit Benachteiligungen die Aufnahme, Fortsetzung sowie den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung vor der IHK bzw. HWK.

Als verantwortlicher Ausbildungsbetrieb schließen wir mit den Auszubildenden den Ausbildungsvertrag und mit dem Betrieb einen Kooperationsvertrag ab, erledigen die Formalitäten vor der IHK bzw. HWK zur Eintragung der Ausbildungsverhältnisse und nehmen die Anmeldung in der Berufsschule vor.

Der Kooperationsbetrieb ist ein durch die IHK oder HWK auf Eignung geprüfter Betrieb, der die Fachpraxis nach dem Ausbildungsrahmenplan umsetzt und für die Vermittlung aller für den jeweiligen Ausbildungsberuf relevanten fachpraktischen Ausbildungsinhalte verantwortlich ist. Derzeit realisieren wir Kooperationen sowohl im Handels- und Dienstleistungs-  als auch Verwaltunsgbereich. Die Berufsschule realisiert die theoretische Ausbildung entsprechend der Rahmenlehrpläne der jeweilgen Ausbildungsberufe. Die Auszubildenden besuchen die zuständigen Oberstufenzentren entweder in Blockphasen oder regelmäßig an 1-2 Tagen pro Woche.

Wir stimmen mit allen Partnern der kooperativen Ausbildung die Jahresdurchlaufplanung sowie die individuelle Förderung für jeden einzelnen Auszubildenden ab. Durch gezielten Stütz- und Förderunterricht sowie mithilfe von sozialpädagogischer Begleitung arbeiten wir darauf hin, die Auszubildenden auf den Übergang in eine betriebliche Ausbildung – möglichst im bestehenden Kooperationsbetrieb – vorzubereiten.

Der Stütz- und Förderunterricht wird von engagierten Lehrern realisiert und beinhaltet u.a. die Aufarbeitung des Unterrichtsstoffes aus der Berufsschule und die gezielte Vorbereitung auf Klausuren sowie die Vermittlung von Lerntechniken und -methoden. Unsere Sozialpädagogen helfen und beraten bei Alltagsproblemen und in schwiergen Situationen.

Sollte der Übergang in die betriebliche Ausbildung nicht gelingen, bereiten wir die Auszubildenden auf die jeweiligen Zwischen- und Abschlussprüfungen vor den zustänigen Kammern vor. Dazu gehören neben der fachlichen Vorbereitung auch spezielle Trainings im Umgang mit Prüfungsstress, Prüfungsangst und Prüfungsdruck. Das Ziel nach erfolgreichem Berufsabschluss ist dann der nahtlose Übergang in eine sozialversicherunsgpflichtige Arbeit.

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